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Gleich zwei Verkehrsunfälle binnen 3 Stunden ereigneten sich am Dienstag, den 15.10., auf der B 470 nur wenige hundert Meter voneinander entfernt.
 
 
  
 
 

 

 

 

Gegen 06.20 Uhr kam ein Fahrzeug von Weiden her kommend auf die Gegenfahrbahn und stieß dabei frontal mit einem stadteinwärts fahrenden PKW zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die Fahrzeuge völlig demoliert und auf den rechten Fahrbahnrand geschleudert. Nach Meldungseingang in der Integrierten Leitstelle wurde Vollalarm für die Hauptfeuerwache Weiden mit dem Alarmstichwort „VU – mehrere Personen eingeklemmt“ ausgelöst.

 

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Daraufhin rückte der komplette Rüstzug mit 26 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Zum Glück stellte sich die Einsatzlage beim Eintreffen weniger dramatisch als gemeldet dar. Die beiden Fahrzeuglenker waren bereits aus den Unfallwracksbefreit und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Uns blieb die Aufgabe den zu dieser Zeit starken Berufsverkehr über Neunkirchen umzuleiten, die von Weiden her kommenden Fahrzeuge wurden von der Polizei über Latsch umgeleitet. Die Unfallstelle wurde weiträumig ausgeleuchtet, die Batterien der Fahrzeuge abgeklemmt und anschließend die Fahrbahn von Trümmern und Unfallspuren gereinigt. Nach 1,5 Stunden konnten die letzten Einsatzfahrzeuge wieder in die Wache einrücken.
 
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Bereits um 09.13 Uhr erreichte uns der nächste Alarm über die Integrierte Leitstelle: „Verkehrsunfall auf der B 470 Höhe Brandweiher – PKW überschlagen – Person eingeklemmt“ lautete diesmal die Einsatzmeldung. Erneut rückte der Rüstzug nach Alarm für die Hauptfeuerwache mit 4 Fahrzeugen und 12 Kräften zur Unfallstelle aus.

 

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Auch diesmal konnte nach Eintreffen rasch Entwarnung gegeben werden, die Personen waren bereits aus dem Unfallfahrzeug befreit worden. Ein stadteinwärts fahrendes Fahrzeug war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine steile Böschung geprallt und hatte sich anschließend überschlagen. Da der PKW wieder auf den Rädern zum Stehen gekommen war, konnten die Insassen, eine Mutter mit ihrem Kleinkind, problemlos gerettet werden.

  

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Während das Mädchen offensichtlich ohne Verletzungen davongekommen war, erlitt die Mutter mehrere Schnittwunden im Gesicht. Die Feuerwehr übernahm wieder die Verkehrsregelung und leitete die Fahrzeuge wechselseitig an der Unfallstelle vorbei. Zudem wurde die Straße von Unfallspuren und herausgeschleudertem Erdreich gereinigt. Nach einer Stunde konnten wir wieder von Unfallstelle abrücken.