Am Samstag, den 28.09.13, trafen sich die Kameradinnen und Kameraden der Jugendgruppe und der Grundausbildung zum diesjährigen Berufsfeuerwehtag. Um 08.00 Uhr hieß es „Antreten“ für die Jugendlichen und ihre Betreuer.

Nach einer Besprechung und Erklärung des Tagesablaufs wurden alle Teilnehmer auf die Fahrzeuge eingeteilt, anschließend gab es ein gemeinsames Frühstück.

Nach dem Essen fand in der Fahrzeughalle der technische Dienst statt, bei dem die Jugendlichen die Beladung der Fahrzeuge auf Vollständigkeit und Funktion kontrollierten, danach wurden die Fahrzeuge noch einer gründlichen Wäsche unterzogen. 

Wärend dieser Arbeiten wurden die Teilnehmer zum ersten Einsatz gerufen. Die Einsatzmeldung lautete: „Verletzte Person auf Dach - Rettung mittels Drehleiter erforderlich“. In kürzester Zeit rückten drei Fahrzeuge zur Einsatzstelle aus und die Person wurde mittels der Krankentragehalterung  der DLK gerettet. 

Nach der Rückkehr in die Wache stand der erste Unterricht auf dem Plan. Gemeinsam mit Oberbrandmeister Dieter Henl ging es in die Städtische Bücherei, wo er allen das Thema „Brandmeldeanlagen“ näherbrachte und die technischen Bestandteile erläuterte. Im Anschluss stand das gemeinsame Mittagessen im Lehrsaal der Hauptwache an. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter zum nächsten Einsatz. Diesmal war die Meldung: „Ölspur in der Conrad-Röntgen-Straße“. Auch diese Einsatzstelle war nach kurzer Zeit erreicht und wurde durch die Jugendlichen in kürzester Zeit abgearbeitet. 

Am Nachmittag fand ein weiterer Unterricht statt, diesmal lautete das Thema: „Tragbare Leitern“. Aufgeteilt in zwei Gruppen, wurde den Jugendlichen das Arbeiten mit tragbaren Leitern zunächst in der Theorie erläutert und anschließend das erlernte Wissen durch praktische Übungen vertieft. 

Auch der Dienstsport kam natürlich nicht zu kurz. Unter der Leitung vom Kameraden Markus Ziegler kamen alle ordentlich ins Schwitzen. Am späten

Nachmittag ertönte wieder der Einsatzgong in der Wache, Meldung war: “Verkehrsunfall mit PKW am Parkplatz Schätzlerbad“. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle ergab sich folgende Lage: Eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt und eine weitere Person lag unter dem PKW. Nach kürzester Zeit wurden die Hebekissen in Stellung gebracht und das Fahrzeug sicher angehoben. Im zweiten Schritt wurde nun mittels Rettungsspreizer die Person aus dem Fahrzeug gerettet. 

Nach Einrücken aller Fahrzeuge in die Wache war nun Freizeit und das gemeinsame Abendessen angesagt. Gegen halb Neun war es dann wieder vorbei mit der Ruhe, „Brand mehrerer Container“ war die erneute Einsatzmeldung. Mittels 3 Strahlrohren und den Einsatz des Dachmonitors wurde das Feuer gelöscht, bzw. die Ausbreitung verhindert.

 Der Abend ging zu Ende mit einem gemütlichen Fernsehabend im Jugendraum, aber kurz vor Mitternacht wurden dann alle noch einmal gefordert. “ PKW-Brand am Waldfriedhof „ lautete diesmal die Alarmdurchsage. Mit 3 Schaumrohren war der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und kurz darauf war das Feuer auch schon gelöscht. Müde kehrten alle zur Wache zurück, wo sie alle kurz darauf ins Bett fielen.

 „Bong!“ Um kurz nach 6 Uhr wurden die Jugendlichen wieder geweckt, „BMA-Alarm im Eisstation“ hieß es diesmal. Nach gründlicher Erkundung konnte Entwarnung gegeben werden, diesmal handelte es sich zum Glück nur um einen Fehlalarm Nach dem Einrücken in die Wache wurde nun noch einmal gemeinsam gefrühstückt und anschließend aufgeräumt. 

Bei einer kurzen Schlussbesprechung wurde auf die Ereignisse der beiden Tage zurückgeblickt. Alle hatten viel erlebt und gelernt, auch die Kameradschaft war dabei nicht zu kurz gekommen.

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