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Übung des Vorauskommandos des Hilfeleistungskontingents Feu­erwehr der Stadt Weiden im unterfränkischen Landkreis Miltenberg.

  

Miltenberg. Erstmals seit der Aufstellung der Hilfeleistungskontingente für die überre­gionale Katastrophenhilfe Feuerwehr im Jahr 2009 konnten die Komponenten "Füh­rung" eine Verlegeübung durchführen. Auf Einladung des Fachbereichs Katastro­phenschutz des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz nahmen die Vorkommandos aus den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Cham, Regensburg, Neumarkt und Tir­schenreuth sowie den Städten Amberg und Weiden im unterfränkischen Landkreis Miltenberg an einer zweitägigen Übung teil.

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Der Miltenberger Landrat Roland Schwing begrüßte alle Teilnehmer im Miltenberger Johannes-Butzbach-Gymnasium, wo der Bereitstellungsraum für alle Feuerwehren eingerichtet wurde und auch alle Teilnehmer dieser Übung ihr Nachtquartier hatten.

 

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Das realistische Einsatzszenario unterstellte nach extremen Unwettern Hochwasser mit Starkregen, so dass im Regierungsbezirk Unterfranken der Katastrophenfall aus­gerufen wurde. Die Regierung der Oberpfalz wurde deshalb vom Bay. Innenministe­rium beauftragt die Hilfeleistungskontingente der Oberpfälzer Landkreise in 12 Stun­denbereitschaft zu versetzen. Nach der Ankunft im angenommenen Einsatzgebiet erhielten die Kontingentführer im Landratsamt Miltenberg, wo sich bereits die Füh­rungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK) eingefunden hatte, die Einweisung in die Lage und die Erteilung der Aufträge.

 

Unser Übungseinsatzszenario ereignete sich im Markt Eschau im unterfränkischen Landkreis Miltenberg. Eschau hat eine Größe von ca. 39 km² mit ca. 3900 Einwoh­nern.

 

Die Aufgabe des Hilfeleistungskontigentes Feuerwehr der Unterstützungsgruppe Weiden war folgendes Übungseinsatzszenario zu bewältigen:

Unsere Aufgabe des Vorauskommandos des Hilfeleistungskontingents Weiden war die Logistik für die in ca. 12 h anrückenden Hilfeleistungskontingentes Neustadt – Weiden (24 Fahrzeuge mit einer Mannschaftsstärke von 103 Mann) zu erstellen. Nach Fertigstellung der Logistik war die Aufgabe die blockierten Ortsverbindungs­straßen von umgestürzten Bäume zu befreien, sowie die zahlreich abgedeckten und beschädigten Häuser zu sichern. Zudem ereignete sich ein Gefahrgutunfall und eine Werkstattbrand in unserem Einsatzabschnitt, die zu bewältigen waren.

 

Nur durch die Zusammenarbeit eines Ortskundigen ist es möglich, das Schadenser­eignisse in anderen Regionen zügig zu bewältigen sind. Dabei möchten wir uns bei KBM Oliver Hegemer und KBM Jürgen Dietz für die gute Zusammenarbeit bedanken.

 

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Für die Einsatzübung wurde die Einsatzleitung im Gerätehaus der Feuerwehr Eschau eingerichtet. Die Unterbringung des Kontingentes wäre im Einsatzfall die Schule in Eschau gewesen.

 

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In der Abschlussbesprechung lobten der Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverban­des Oberpfalz Kreisbrandrat Waldemar Knott aus Pettendorf und der Miltenberger Kreisbrandrat Meinrad Lebold die ca. 70 Teilnehmer, die für diese zweitägige Übung Urlaub und Freizeit opferten. Die vorgegebenen Ausbildungsziele wurden bestens gelöst. Alle Kontingentführer waren der Meinung, dass diese Übung für die Gewin­nung von praktischen Erkenntnissen und die Sammlung von Erfahrungen sehr wich­tig war. Unabdingbar ist auch eine Internetanbindung über Satellit oder UMTS, da hier noch zahlreiche Defizite vorhanden sind.

 
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