Home Einsätze 2014 Oktober Brand Lagerhalle
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Zu einem Großbrand wurde die Feuerwehr Weiden in der Nacht zum Donnerstag, den 23.10., in die Neustädter Straße gerufen. Unter dem Einsatzstichwort „Brand Lagerhalle“ erfolgte um 02.33 Uhr Alarm durch die Integrierte Leitstelle für die Feuerwehren Weiden, Altenstadt/WN, Neustadt/WN und Meerbodenreuth.  

 

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Bei Eintreffen der ersten Kräfte schlugen bereits meterhohe Flammen aus einer Lagerhalle, in der sich große Mengen an Elektro-Installationsmaterial befanden. Der Einsatzschwerpunkt war jedoch die Sicherung eines Wohnhauses, dass nur wenige Meter vom Brandobjekt entfernt stand. Zudem waren zwischen diesen beiden Gebäuden zwei Kleinbusse und ein Wohnwagen abgestellt, die sich ebenfalls in Vollbrand befanden. Nur durch einen schnellen Löschangriff mit vereinten Kräften der Wehren von zwei Seiten, bei dem insgesamt 7 C-Rohre eingesetzt werden mussten, konnte das Wohngebäude gehalten werden. Leider zog sich eine Feuerwehrfrau in dieser Einsatzphase eine Rauchgasvergiftung zu und musste im weiteren Verlauf ins Klinikum Weiden eingeliefert werden. Einen großen Anteil am Löscherfolg hatten auch drei Wasserwerfer, welche von einem Fahrzeug der Feuerwehr Altenstadt/WN, sowie den Drehleitern von Weiden und Neustadt/WN eingesetzt wurden.

 

 

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Schwierigkeiten bereitete in der Anfangsphase des Einsatzes auch eine auf dem befindliche Photovoltaikanlage, deren Solarmodule durch die enorme Hitzeentwicklung zersprangen und Splitter auf die Löschmannschaften herabregneten. Hierbei wurde zum Glück niemand verletzt. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung wurden die Anwohner im näheren Umfeld mit Lautsprecherdurchsagen von Streifenwagen der Polizei aufgefordert, Fenster und Türen zu schließen, auch die Totalsperrung der Neustädter Straße wurde durch die Polizei durchgeführt.

 

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Das Bayerische Rote Kreuz stand mit zwei Rettungswagen zur Absicherung der Löscharbeiten bereit und die BRK-Einsatzgruppe „Betreuung“ versorgte im weiteren Einsatzverlauf die Kräfte mit warmen Getränken und einer Gulaschsuppe. Auch ein THW-Fachberater stand für eventuelle Anforderungen bereit, allerdings brauchte dieses nicht eingesetzt zu werden.

 

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Erst nach über einer Stunde konnte „Brand unter Kontrolle“ gemeldet werden, die Nachlöscharbeiten dauerten allerdings noch bis in die Morgenstunden an. Insgesamt waren fast 100 Einsatzkräfte vor Ort und die Feuerwehr Weiden bedankt sich ganz ausdrücklich für die hervorragende Zusammenarbeit!  Die Kriminalpolizei Weiden hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, die Schadenshöhe lässt sich derzeit nicht abschätzen, da der Wert des eingelagerten Materials unbekannt ist.

 

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