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Zwei Einsätze, mit leider jeweils tragischem Ausgang, beschäftigten die Feuerwehr Weiden am Donnerstag, den 31. Oktober.

 
  
 

 

 

 

Nachdem bereits in der Nacht ein 85jähriger Patient aus dem Klinikum Weiden vermisst und von Polizeistreifen, Hubschraubern und Hundestaffeln gesucht worden war, wurde um 13.30 Uhr auch die Feuerwehr Weiden zur Personensuche nachalarmiert. Als Treffpunkt und Standort der Einsatzleitung wurde der Parkplatz vor der Mehrzweckhalle festgelegt. Das umliegende Stadtgebiet wurde in Einsatzabschnitte aufgeteilt und von Feuerwehr- und Polizeieinheiten zu Fuß abgesucht.

 

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 Gegen 15.00 Uhr endeckten dann zwei Feuerwehrleute den Vermissten in einem kleinen Graben liegend, neben dem Fußweg entlang der Naab, nur 200 m von der Einsatzleitung entfernt. Leider kam jede Hilfe zu spät und der herbeigeeilte Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen.

  
 

Bereits um 17.58 Uhr erreichte uns die nächste Einsatzmeldung: „Verkehrsunfall auf der B 22, ca. 1 km nach Weiden, Person unter PKW“ lautete die dramatische Alarmdurchsage. Der Rüstzug der Feuerwehr Weiden rückte daraufhin mit 4 Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zur Unfallstelle aus. Eine ältere Frau war nach Zeugenaussagen auf der B 22, Höhe Sauernlohe, über die Fahrbahn gekrochen. Ein Fahrzeuglenker konnte gerade noch ausweichen, jedoch erfasste ein nachfolgender PKW die Person und überrollte diese. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Frau nicht mehr unter dem Unfallfahrzeug und wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt, jedoch konnte auch in diesem Fall der kurze Zeit später eintreffende Notarzt nur mehr ihren Tod feststellen. Die Feuerwehr Weiden übernahm die Verkehrslenkung des stadtauswärts fließenden Verkehrs Höhe der Dr.-Kilian-Straße, zur Absperrung der B 22 in Altenstadt/WN wurde die örtliche Feuerwehr nachalarmiert. Zur Unfallaufnahme durch die Polizei und eines hinzugerufenen Sachverständigen, musste der Einsatzort weiträumig ausgeleuchtet werden. Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen konnte die B 22 erst gegen 20.30 Uhr wieder freigegeben werden und die Einsatzfahrzeuge in die Wache zurückkehren.